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Probefahrt

 
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Tipps zur Probefahrt und Probefahrt Checkliste

Eine Probefahrt ist eines der wichtigsten Entscheidungskriterien bei einem Autokauf. Deswegen ist eine sorgfältige Vorbereitung der Probefahrt unerlässlich.

Lesen Sie die wichtigsten Tipps zur Probefahrt und drucken Sie sich unsere detaillierte Probefahrt Checkliste aus.

Eine ausgiebige Probefahrt ist vor der Unterzeichnung des Kaufvertrags ein absolutes Muss. Einerseits können Sie mit einer Probefahrt herausfinden, ob Sie und das Auto überhaupt zusammenpassen. Andererseits können Sie das Fahrzeug genau unter die Lupe nehmen und auf Mängel überprüfen: Ist es in dem beschriebenen Zustand? Ist es seinen Preis wert? Ist es verkehrstauglich? Da Sie diese Fragen nicht „mal eben so“ klären können, sollten Sie ausreichend Zeit für die Probefahrt einplanen. Denn Ihr Traum vom Auto soll sich nicht zu einem Alptraum entwickeln.

 

Tipp zur Probefahrt: Begleitperson und Probefahrt-Termin

Nehmen Sie zur Probefahrt eine Begleitperson mit, idealerweise einen Auto-Fachmann: Vier Augen sehen ja bekanntlich mehr als zwei.

Und Sie haben immer einen Zeugen dabei, wenn es doch mal zu einem Unfall kommt. Zudem kann Ihre Begleitung, während Sie fahren, die Probefahrt Checkliste abhaken.

Der Probefahrt-Termin sollte unbedingt bei Tageslicht und gutem Wetter stattfinden. Nur so können Sie potenzielle Defizite richtig erkennen.

 

Tipp zur Probefahrt: Fakten schriftlich klären

Klären Sie - am besten schriftlich - die Details der Probefahrt, bevor Sie ins Fahrzeug einsteigen: Wie lange darf die Fahrt dauern?

Bestehen Sie auf mindestens einer halben Stunde, eine Viertelstunde ist definitiv zu wenig. Welche Strecke fahren Sie und wer übernimmt die Spritkosten?

Der entscheidende Punkt aber ist die Versicherung: Ist das Auto versichert?

Bei gewerblichen Händlern können Sie davon ausgehen, dass das Auto vollkaskoversichert ist. Wenn ein Schaden entsteht, müssen Sie also nicht zahlen - außer bei grober Fahrlässigkeit.

Der Händler darf jedoch vom Probefahrer eine Selbstbeteiligung fordern.

Anders ist die rechtliche Lage bei privaten Verkäufern: Hier müssen Sie als Probefahrer bei Schäden am Auto zahlen. Das gilt es zu vermeiden, indem Sie mit dem Verkäufer vorab eine schriftliche Vereinbarung abschließen. So können Sie zumindest bei leichter Fahrlässigkeit von den Kosten teilweise entlassen werden.

 

Tipp zur Probefahrt: Auto inspizieren

Inspizieren Sie, nachdem Sie alle Fakten geklärt haben, das Auto ganz genau und halten Sie alle Schäden des Wagens fest, vor allem bei Gebrauchtwagen.

Sonst macht der Verkäufer Sie eventuell nach der Fahrt für diese Altschäden haftbar. Ist das Auto nicht verkehrstauglich, sind beispielsweise die Reifen abgefahren oder ist ein Licht defekt, sollten Sie die Probefahrt gar nicht erst antreten.

Gleiches gilt, falls das Auto nicht zugelassen ist (Papiere zeigen lassen!) oder der TÜV abgelaufen ist. Natürlich bringen Sie einen gültigen Führerschein und Ihren Personalausweis zum Probefahrt-Termin mit.

Während der Probefahrt

Während der Probefahrt sollte alles möglichst ruhig sein: Das Radio ist aus (auch der Verkäufer sollte nicht zu viel reden). Fahren Sie auf verschiedenen Straßenbelägen und fahren Sie in der Stadt, auf einer Landstraße und über eine Autobahn. Die Fahrt sollte mindestens 30 Minuten dauern, erst dann ist der Motor richtig warm gelaufen.

Worauf Sie genau während der Probefahrt achten, entnehmen Sie unserer ausführlichen Probefahrt Checkliste.

 

Fazit: Nehmen Sie sich genügend Zeit für die Vorbereitung und für die Probefahrt selbst. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und klären Sie alle wichtigen Punkte vorher, speziell die Versicherung des Autos.

Drucken Sie sich unsere Probefahrt Checkliste aus und nehmen Sie diese mit zum Termin.

Bei Fragen zur Versicherung während der Probefahrt wenden Sie sich an Ihren Versicherer.

 

 

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