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Anlagestrategie von Erfolg gekrönt –
Öffentliche trotzt Krise ohne Gewinneinbruch
Aktienmärkte 2009 und Sturm Xynthia können Versicherung nicht erschüttern
Ergebnis 2009
Ertragsstark und erfolgreich hat die Öffentliche die bisherigen Auswirkungen der Finanzkrise gemeistert. Die wirtschaftlichen Kennzahlen der Gruppe Öffentliche 2009 – Beitragseinnahmen in Höhe von 340,1 Millionen Euro (Vorjahr 343,9), ein konstanter Versicherungsbestand von über 1,3 Millionen Verträgen und Kapitalanlagen in Höhe von 1.865,9 Millionen Euro (Vorjahr 1.831,2) – dokumentieren diesen Erfolg.
Mit 20,4 Millionen Euro nach Steuern knüpft die Gruppe Öffentliche – trotz der konjunkturellen Folgen der Bankenkrise – nahtlos an das hohe Ertragsniveau von 2008 (20,5 Millionen Euro) an. Das Ergebnis nach Steuern in Prozent der verdienten Beiträge (in vielen Branchen Umsatzrendite genannt) konnte leicht von 7 % auf 7,1 % gesteigert werden.
In der Schaden-/Unfallversicherung gelang es der Versicherung, ihre Beitragseinnahmen von 216,5 Millionen Euro um 0,7 % auf 218,1 Millionen Euro zu steigern, während der Markt insgesamt kein Wachstum erzielen konnte.
Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb 2009 sind in der Öffentlichen Sachversicherung von 66,7 Millionen Euro um 4,9 Millionen Euro auf 71,7 Millionen Euro gestiegen.
Die Schadenentwicklung der Öffentlichen Sachversicherung liegt mit 134,4 Millionen Euro nahezu auf Vorjahresniveau (134,9 Millionen Euro).
Die Beiträge bei der Lebensversicherung reduzierten sich von 127,4 Millionen Euro um 4,2 % auf 122,0 Millionen Euro während die Branche um 6,6 % zulegen konnte. Hohe Einmalgeschäfte in 2008 sind die Ursache für diese erwartete und vom Markttrend abweichende Entwicklung. Das Einmalbeitragsgeschäft liegt nach einem Anstieg in 2008 auf gleichbleibend gutem Niveau.
Bei der Lebensversicherung konnten die Kapitalanlagen mit einer Nettorendite von 4,1 % (Vorjahr 3,5 %) verzinst werden.
Für die Kunden der Öffentlichen bedeutet dies, dass ihre Guthaben auch in 2010 einschließlich laufender Überschussbeteiligung und Schlussüberschüssen mit bis zu 5,5 % verzinst werden.
Das Eigenkapital der Gruppe wird durch Zuführungen zur Sicherheitsrücklage in Höhe von 2,7 Millionen Euro bei der Öffentlichen Sachversicherung und um 0,6 Millionen Euro bei der Öffentlichen Lebensversicherung gestärkt. Darüber hinaus profitieren die Kunden der Öffentlichen durch eine Zuführung in Höhe von 3,9 Millionen Euro in die Rückstellungen für Beitragsrückerstattung der Öffentlichen Lebensversicherung.
Bei der Öffentlichen Lebensversicherung wurden mit 129,3 Millionen Euro 7,3 Millionen Euro bzw. 6,0 % mehr Leistungen an die Kunden ausgeschüttet als im Vorjahr.
Anlagestrategie
Zur Anlagestrategie der Öffentlichen gehört es auch, das Investment unter bestimmten Voraussetzungen antizyklisch und strategisch ausgewogen am Kapitalmarkt zu erhöhen. So hat die Öffentliche im Frühjahr 2009 liquide Mittel in Höhe von 30 Millionen Euro in internationale Aktien- und Rentenfonds investiert. Die Kurswerte dieser Investition betrugen zum Jahresende rund 40 Millionen Euro. Auch durch die Gewichtung und das optimale Timing dieser Anlageentscheidung haben die Fonds der Sachversicherung auf Jahressicht ein Ergebnis von über 19 % erzielen können.
„Wir verfolgen ein langfristig stabiles Anlagekonzept. Bei Aufstockungen der Fondsinvestments achten wir stets darauf, dass ein effizienter Portfolioaufbau und große Mischungs- und Streuungseffekte gewährleistet sind“ erklärt Michael Doering, der Vorstandsvorsitzende der Öffentlichen, den erzielten Erfolg.
Im Geschäftsjahr 2009 war die Verarbeitung der negativen Folgen der Finanzkrise ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit. Knud Maywald, das für das Asset Management der Versicherung unmittelbar verantwortliche Vorstandsmitglied, erteilt dem diskutierten Vorstoß, dass auch Versicherer mit der sogenannten Bankenabgabe belegt werden sollen, eine klare Absage: „Es kann doch nicht sein, dass ein Riester-Kunde aus Deutschland bezahlen muss, wenn sich Banken verspekuliert haben. Wir Versicherer und unsere Kunden sind Opfer, nicht Täter der Bankenkrise.“
Ausblick 2010
Im laufenden Jahr weisen bisher weder die Kosten noch die Schaden-entwicklung gravierende Auffälligkeiten auf. „Der Sturm Xynthia, der in ganz Europa Schäden in Höhe von über zwei Milliarden Euro anrichtete, war trotz der am Brocken gemessenen Geschwindigkeit von 180 km/h mit uns und unseren Kunden gnädig. Ein Sturmverlauf wie der des Kyrill in 2007 hätte uns das Ergebnis 2010 gleich zu Jahresbeginn im wahrsten Sinne des Wortes verhagelt“ so Vorstandsmitglied Dr. Bernd Höddinghaus zur diesjährigen Entwicklung der Sachversicherung.
Verantwortung in der Region
Das Traditionsunternehmen ist sich seiner Verantwortung als großer regionaler Arbeitgeber bewusst. In den Jahren 2009 bis 2013 bietet das Unternehmen – trotz schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes in Deutschland und in der Finanzbranche – pro Jahr 40 zusätzliche Ausbildungsplätze an. Ziel der Öffentlichen ist es, diese 200 Auszubildenden später als Vollzeitmitarbeiter im Außendienst einzusetzen.
„Wir wollen mit hoch qualifizierten und hoch engagierten Mitarbeitern unsere Kunden in allen Facetten der Finanzdienstleistung vollumfänglich beraten “ formuliert Michael Doering die Philosophie der Öffentlichen.
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