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Öffentliche erwartet positives Ergebnis
Ausblick auf Zahlen 2008
Rückblick Geschäftsjahr 2007
Mit einem Gesamtergebnis von 28,1 Millionen Euro nach Steuern blickt die Öffentliche
Versicherung Braunschweig zufrieden auf das Geschäftsjahr 2007 zurück. Insbesondere vor dem
Hintergrund des folgenschweren Sturms Kyrill, der mit einer Gesamtschadensumme von rund 13
Millionen Euro zu Buche schlug, sei dieses Ergebnis besonders positiv hervorzuheben, so Michael
Doering, Vorstandsvorsitzender der Öffentlichen Versicherung Braunschweig. Auch die erfolgreiche
Anlagestrategie der Öffentlichen habe ihren Beitrag zu dem guten Geschäftsjahresergebnis geleistet:
aufgrund der seit Jahren optimierten strategischen Asset Allocation entstanden für die
Kapitalanlagen der Kunden trotz Subprime-Krise keinerlei Risiken. So ist vor dem Hintergrund dieser
schwierigen Rahmenbedingungen der Rückgang der Beitragseinnahmen um 2,4 Prozent auf 337 Millionen
Euro im übernommenen und selbst abgeschlossenen Geschäft als gering zu bezeichnen.
Immer mehr Kunden der Öffentlichen setzen auf private Vorsorge. 2007 schlossen sie 5600 neue
Riesterverträge ab. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs von 110 Prozent. Dafür gibt es
auch gute Gründe: Finanztest hat die Prämienrente der Öffentlichen 2007 geprüft und für sehr gut
befunden. In der Rendite belegte das Unternehmen im bundesweiten Vergleich den ersten Platz.
Ausblick Geschäftsjahr 2008
Die Öffentliche Versicherung wächst weiter. Mit den voraussichtlichen Beitragseinnahmen im selbst abgeschlossenen Geschäft 2008 in Höhe von etwa 335 Millionen Euro (Vorjahr 328,7 Millionen Euro) wird die Versicherung – entgegen dem Branchentrend – um rund 2 Prozent zulegen. Ursächlich sind das gute Kraftfahrtgeschäft sowie die Einmalbeiträge in der Lebensversicherung.
„Unser Gesamtergebnis 2008 vor Gewinnverwendung und Steuern wird voraussichtlich bei rund 33 Millionen Euro und damit etwa 3 Millionen Euro über dem Vorjahr liegen. Das ist eine sehr positive Entwicklung“, berichtet Michael Doering, Vorstandsvorsitzender der Öffentlichen. Mit einer Beitragseinnahme im selbst abgeschlossenen Geschäft von rund 210 Millionen Euro wird die Öffentliche Sachversicherung gegenüber 2007 (207 Millionen Euro) voraussichtlich um mehr als 1 Prozent zulegen. Die Beitragsentwicklung der Öffentlichen Sachversicherung ist traditionell stark vom Kraftfahrtgeschäft geprägt. In diesem Marktsegment liegt die Beitragseinnahme auf dem Vorjahresniveau, Diese Entwicklung ist im Marktvergleich positiv zu bewerten, da aktuell ein branchenweiter Beitragsrückgang in Kraftfahrt prognostiziert wird“, erläutert Doering. Nach den durch „Kyrill“ verursachten, sehr hohen Schadenzahlungen 2007 sinkt der Schadenaufwand 2008 den Hochrechnungen zufolge gegenüber dem Vorjahr deutlich. Die bisherige Entwicklung mit einem über nahezu alle Sparten schadenarmen ersten Quartal lässt um ca. 6 Millionen Euro geringere Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle erwarten als geplant. Gegenüber 2007 wird die Schadenslast nach heutigen Erkenntnissen deutlich geringer ausfallen. In Folge der positiven versicherungstechnischen Entwicklung können der Schwankungsrückstellung voraussichtlich zwischen 5 und 6 Millionen Euro zugeführt werden, wodurch eine weitere Substanzstärkung der Öffentlichen Sachversicherung erreicht wird. Die Sicherheitsrücklage wird das Unternehmen um 11 bis 12 Millionen Euro aufstocken. Insgesamt wird das hochgerechnete versicherungstechnische Ergebnis etwa 4 Millionen Euro betragen. Das Ergebnis vor Gewinnverwendung und Steuern in Höhe von etwa 30 Millionen Euro wird voraussichtlich deutlich über dem Vorjahreswert von 18,6 Millionen Euro liegen.
In der Lebensversicherung werden die gebuchten Bruttobeitragseinnahmen im selbst abgeschlossenen Geschäft von 121,4 auf etwa 124 Millionen Euro steigen und damit um knapp 3 Prozent über dem Vorjahr liegen. „Dabei sind sowohl bei den laufenden als auch bei den Einmalbeiträgen Steigerungen gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen – eine sehr erfreuliche Entwicklung“, erläutert Doering. Aufgrund der schwierigen Kapitalmarktlage werde die Lebensversicherung mit einem Vorsteuerergebnis von knapp 3 Millionen Euro aber deutlich schlechter abschneiden als noch 2007 (11 Millionen Euro).
Mit dem Strategieprogramm „Öffentliche 21“ nimmt die Öffentliche Versicherung Braunschweig die Herausforderungen der Branchenentwicklung aktiv an. IT-Projekte, wie „Kompakt“ und „Maus“ schaffen die Basis für zukunftsgerechte Systemgrundlagen Prozessoptimierung und effiziente Produktentwicklung. Demgemäß belaufen sich die IT-Aufwendungen 2008 auf 21 Millionen Euro. In andere Projekte zum Thema „Beruf und Familie“ werden rund 30.000 Euro investiert.
Ein Teil der „Investitionen in die Zukunft“ ist auch das Einstellen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Für 2008 sind 32 zusätzliche Stellen vorgesehen. Dieses Wachstum vollzieht sich vornehmlich im Außendienst.
Nach wie vor ist die Öffentliche dank ihrer IT-Strategie an der Spitze der Branche. Mit über 60 Prozent weist sie die höchste IT-Innovationsquote unter allen deutschen Versicherern auf.
Auch in anderen Bereichen ist die Öffentliche Versicherung Braunschweig sehr innovativ. Mit der 2007 ausgegründeten Facility Management-GmbH ist sie erfolgreich am Drittmarkt und hat in ihrem ersten Geschäftsjahr 20 neue Kunden akquiriert. Somit hat sie ihr Geschäftsfeld in den Bereichen Büroservices, Immobilienverwaltung und –vermietung, Vertreiben von Immobilien sowie Catering und Veranstaltungsservices erfolgreich ausgebaut.
Das gesellschaftliche Engagement hat für die Öffentliche stets eine hohe Bedeutung. In 2008 hat sich dieses mit einem neuen Projekt für die Region „Young Visions“ ausgebaut. Dieses Projekt richtet sich an Schüler und Jugendliche mit dem Ziel, sich in Form eines Wettbewerbs mit gesellschaftspolitischen Themen auseinanderzusetzen.
Ebenfalls mit Blick auf den Nachwuchs ist auf Initiative der Öffentlichen der Ausbildungsatlas
2008 entstanden, die bundesweit erste Studie über Ausbildungs- und Berufswege in der Versicherungs-
und Finanzdienstleistungsbranche. Sie gibt Auskunft über den idealen Bewerber von morgen und die
Erwartungen seitens der Unternehmen. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Soft Skills - insbesondere
die Kommunikationsfähigkeit immer wichtiger werden.
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