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Kyrill folgenschwerster Sturm für die Öffentliche
Rund 17.000 Schadensmeldungen erwartet Kyrill gilt als bisher folgenschwerstes Sturmereignis in der Unternehmensgeschichte der Öffentlichen Versicherung Braunschweig. Mit rund 17.000 erwarteten Schäden ist die Schadenanzahl knapp dreimal so hoch wie beim Sturm Dorian Ende 2005, der bis vor zwei Wochen als das in der Region größte Schadenereignis galt.
"Wir haben bisher etwa 10.000 Schäden registriert", berichtet Harald Spundflasche, Schadenchef des Unternehmens. Bei einer durchschnittlichen Einzelschadenhöhe von rund 800 Euro ergibt sich eine Gesamtschadensumme von ca. 13 Millionen Euro.
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat seine Schadenschätzung nach oben korrigiert und rechnet derzeit mit einer volkswirtschaftlichen Gesamtschadensumme von rund 8 Milliarden Euro, davon beträgt der versicherte Anteil 2 bis 3 Milliarden Euro.
"Um auch und gerade in Fällen gehäuft auftretender Schäden schnell, gewohnt professionell und kulant gegenüber unseren Kunden agieren zu können, haben wir für unsere internen Abläufe im Jahr 2004 einen Sturm-Masterplan entworfen", erläutert Spundflasche. Dieser hatte erstmalig nach dem Sturmereignis "Dorian" die Nagelprobe bestanden und sich auch in diesen Tagen sehr bewährt. So wurde beispielsweise gewährleistet, das hohe Telefonaufkommen von in der Spitze 2.700 Anrufen pro Stunde mit über 100 Mitarbeitern zu bewältigen. "Wir sind zuversichtlich, in den kommenden Wochen die Vielzahl der Schäden unbürokratisch und schnellstmöglich abzuarbeiten", resümiert Spundflasche.
Heinrich Buchheister
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